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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Heiliger Franziskus in Blieskastel gehören.

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Donnerstag, 18. April 2019

TRIDUUM SACRUM

Zeichnung von Carl Johann Becker-Gundahl (* 4. April 1856 in Ballweiler, † 16. November 1925 bei München). Er war deutscher Kirchenmaler und Zeichner des Jugendstils und Impressionismus sowie Hochschullehrer an der Akademie der bildenden Künste München und Mitglied der Münchner Sezession. Maße ca. 100 x 150 cm

Das Volto Santo von Manopello.

Die drei österlichen Tage

GRÜNDONNERSTAG

Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben
und sollt ihn feiern als ein Fest für den HERRN,
ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung. Exodus 12,14

Der Gründonnerstag ist der letzte Tag der österlichen Bußzeit. An ihm wurden in der frühen römischen Kirche diejenigen wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen, die als öffentlich Büßende (»Weinende« – darum »Gründonnerstag« vom mittelhochdeutschen »gronan« = weinen) von der Eucharistiefeier ausgeschlossen waren. Die Liturgie am Abend des Gründonnerstags hat zwei Schwerpunkte: die Fußwaschung als Zeichen der dienenden Liebe des Herrn und die Einsetzung der Eucharistie, deren Feier er den Seinen als Ort seiner bleibenden Gegenwart hinterlassen hat.

Dem Te Deum von Maria Laach entnommen.

 

KARFREITAG

„Durch das heilige Ostergeschehen hat Christus der Herr, die Menschen erlöst und Gott auf vollkommene Weise geehrt. Er hat durch seinen Tod unseren Tod überwunden, durch seine Auferstehung hat er das Leben neu geschaffen. Die drei Tage des Leidens und der Auferstehung des Herrn sind deshalb der Höhepunkt des ganzen Kirchenjahrs.“ (Missale Romanum)

Heute und am Karsamstag findet nach altem Brauch keine Eucharistie­feier statt. Die Gedächtnisfeier vom Leiden und Tod Christi wird am Nachmittag gehalten. Sie beginnt mit einem Eröffnungsgebet und be­steht aus drei Hauptteilen:

  1. Wortgottesdienst mit drei Schriftlesungen und den großen Fürbitten,
  2. Erhebung und Verehrung des heiligen Kreuzes,
  3. Kommunionfeier.

Nachzulesen in der Schott Tagesliturgie.

KARSAMSTAG

Der Karsamstag ist ein stiller Tag, ohne liturgische Feier. Nur die Tagzeiten werden gebetet.

Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen, er ist „hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod.

Christus ist unser Leben und unsere Auferstehung. Das muss in unserem gegenwärtigen Leben sichtbar werden: in der Freude, die aus der Hoffnung und aus der Liebe geboren wird.

Kläppern an Karfreitag und Karsamstag
Unsere Messdiener kommen in diesen Tage der schönen Aufgabe des "Käpperns" nach. Schauen Sie doch auf unserem YouTube Kanal.

am Morgen

Steht auf im Namen der Herrn Jesu Christ,
der für uns am Kreuz gestorben ist,
der Tag fängt an zu bleichen,
dem Armen wir dem Reichen, Ave Maria!

am Mittag

Hört ihr Leut, s'ist Betezeit,
Ave Maria, Gratia plena,
so grüßen wir die Jungfrau Maria.

am Abend

Geht schlafen im Namen des Herrn Jesu Christ,der helle Tag vorüber ist,die dunkle Nacht gekommen ist, Ave Maria.

HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES HERRN

Hallelujah, Jesus lebt! Jesus lebt! Jesus lebt! Hallelujah, Jesus lebt!

Wir möchten aus der Tiefe unseres Herzens mit dem heiligen Paulus rufen:
„Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die
Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt
hat durch unseren Herrn Jesus Christus“ (1Kor 15, 55-57).

Jesus siegt über den Tod durch seinen eigenen Tod am Kreuz. Er erlöst uns von den Fesseln
des Todes, damit wir in der Freiheit der Kinder Gottes leben dürfen. Diese Wahrheit und
Wirklichkeit feiern wir im wichtigsten Fest unseres Lebens – Ostern. Jesus Christus, Gottes
Sohn opfert sich für uns am Altar des Kreuzes und befreit uns aus der Dunkelheit der Sünde.
Zu diesen wichtigsten Tagen unseres Lebens möchte ich Ihnen wünschen, dass Sie
erfahren, ähnlich wie Frauen am leeren Grab ihres Meisters, dass Er auferstanden ist und
lebt, und seine Kirche auffordert, sich zu versammeln, damit sie seine Auferstehung feiert.
Ich wünsche Ihnen eine tief bewegende Begegnung mit unserem auferstandenen Herrn.
Vielleicht werden manche von uns leider nicht dabei sein, wenn Er in die Gemeinschaft
kommt und mit uns feiert. Aber Er wird wiederkommen, ähnlich wie bei Thomas,
um seine Wunden zu zeigen, damit jeder sie anfassen kann und spontan bekennt:
mein Herr und mein Gott!

Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest in der Gemeinschaft der Kirche und in der
Familie. Viel Freude über die Auferstehung Jesu und viel Mut zur Verkündigung seines
Sieges. Ich grüße Sie alle mit dem Ruf der ersten Christen:
Christus ist auferstanden, Er ist wahrhaft auferstanden!

Ihr P. Hieronim Jopek, Pfarrer

 

Alle Gottesdienste finden Sie im aktuellen Pfarrblatt oder unter dem Gottesdienstplan.

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