Donnerstag, 19. März 2026
25. März - Hochfest Verkündigung des Herrn
Verkündigung des Herrn
Die Verkündigung des Herrn ist das wegweisende biblische Ereignis, das den Beginn der Menschwerdung des Sohnes Gottes markiert. Gott sendet den Erzengel Gabriel nach Nazareth zu der Jungfrau Maria, die mit Joseph aus dem Haus Davids verlobt ist. Gabriel grüßt sie als „Begnadete“ und verkündet: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.“ Maria fragt: „Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“ Der Engel antwortet: „Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.“ Maria antwortet mit ihrem Fiat: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ (Lk 1,26–38).
Dieses Ereignis zeigt Marias Fülle der Gnade, ihre einzigartige Erwählung zur Mutter Gottes und ihre freie Zustimmung, die für die Erlösung wesentlich ist. Die Väter der Kirche betonen, dass Marias Ja das Geheimnis der Menschwerdung erst ermöglicht und sie zur „allerheiligsten Mutter Gottes“ macht.
Das Hochfest der Verkündigung des Herrn wird in der Kirche am 25. März gefeiert, neun Monate vor Weihnachten, was auf die Verbindung zur Menschwerdung hinweist. Papst Johannes Paul II. hebt hervor: „Das Fiat Marias war entscheidend für die Vollendung des göttlichen Mysteriums auf menschlicher Ebene.“ Ihr Gehorsam des Glaubens ist Vorbild für alle Christen, sie lehrt uns in die Allmacht Gottes gläubig zu vertrauen.
Herzliche Einladung am 25. März, dem Hochfest Verkündigung des Herrn, zur Heiligen Messe in St. Josef Ballweiler, um 18 Uhr, mit Erneuerung der Marienweihe.
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