Donnerstag, 03. September 2026

Wallfahrtswoche 2026 am Kloster Blieskastel

→ Während der Wallfahrtswoche vom 8. bis zum 15. September tägliche Feier der Heiligen Messe in der Wallfahrtskirche des Klosters um 19 Uhr und anschließende Lichterprozession durch den Klosterpark. Abschluss in der Gnadenkapelle.

Gemeinschaft und geistlicher Aufbruch

Im September richtet die Kirche ihr Augenmerk in besonderer Weise auf die Schmerzensmutter. Um diese marianische Prägung des Monats intensiver zu bedenken, laden wir als Pfarrei bereits im zweiten Jahr dazu ein, während der Wallfahrtswoche die Gottesdienste im Kloster zu besuchen. Daher verzichten wir in dieser Woche auf die Werktagsgottesdienste in unserer Pfarrei.

Die Wallfahrtswoche bietet Gläubigen aus unterschiedlichen Lebenssituationen die Möglichkeit, sich in der Gemeinschaft neu auf Christus auszurichten. Eine Wallfahrt ist ein Bild für den Lebensweg jedes Christen: Wir sind unterwegs und haben das Reich Gottes als Ziel. Sie kann dem Leben neue Richtung geben und seinen Blick auf das eigentliche Ziel lenken.

Christus in unserer Mitte

Auch wenn die Wallfahrtswoche am Kloster vom Fest Mariä Geburt bis zum Gedächtnis der Schmerzen Mariens, also vom 8. bis zum 15. September, reicht und damit einen inneren marianischen Spannungsbogen bildet, steht doch Christus im Mittelpunkt.

Marias Wort bei der Hochzeit zu Kana bleibt auch für uns eine grundlegende Weisung:

„Was er euch sagt, das tut!“
(Joh 2,5)

Maria führt nicht von Christus weg, sondern immer zu ihm hin. Sie begleitet die Kirche auf ihrem Weg des Glaubens, des Gebets und des Zeugnisses. In besonderer Weise verweist sie uns auf ihren Sohn und hilft uns, Christus gläubig aufzunehmen, in der Eucharistie zu empfangen und anzubeten.

Anregungen für den persönlichen Weg

Diese Wallfahrtswoche lädt uns ein,

  • das eigene Leben ehrlich vor Gott anzuschauen,
  • Schuld und belastende Bindungen loszulassen,
  • das Sakrament der Versöhnung zu empfangen,
  • in der Eucharistie Christus zu begegnen,
  • im Evangelium neue Orientierung zu finden,
  • persönliche Sorgen und die Anliegen unserer Zeit vertrauensvoll durch Maria zu Christus zu tragen.

Die Wallfahrt endet nicht mit dem letzten Gottesdienst. Sie ist vielmehr eine gemeinsame Zeit des Aufbruchs zu Gott: durch Gebet, Eucharistie, Marienverehrung, Gemeinschaft und konkrete Umkehr im Alltag.

Möge uns die Wallfahrtswoche 2026 zu einer Zeit geistlicher Erneuerung werden und uns helfen, Christus treuer nachzufolgen.

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